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China - Suzhou

Tagesausflug nach Suzhou

9.Tag:
Früh morgens werden wir vom Bus zum Bahnhof gebracht. Von dort soll es dann erster Klasse nach Suzhou, das die Chinesen als Paradies auf Erden bezeichnen, gehen. Vor dem Bahnhof erwartet uns eine riesige Warteschlange, dicht an dicht stehen die Menschen vor dem Eingang zum Bahnhof gedrängt.
Bahnhof
Wir rechnen schon mit dem schlimmsten und einer mehrstündigen Wartezeit, aber anstelle den Haupteingang zu nehmen, werden wir durch einen bewachten Seiteneingang direkt in die Wartehalle für die erste Klasse geführt. Und von dort sind es nur noch ein paar Schritte bis zum Zug, ganz ohne Gedränge. Garten des Meisters der Netze
Suzhou ist für seine Gärten weltberühmt. Wenn man in China aber von Gärten spricht, meint man nicht riesige Anlagen (wie bei uns Stadtgärten oder -parks), sondern eher kleine Anlagen mit ca. 5000 qm. Garten des Meisters der Netze
Den ersten Garten, der "Garten des Meisters der Netze", ist zwar der kleinste in Suzhou, aber auch einer der schönsten. Er ist zwar gut besucht, aber längst nicht so überfüllt, wie wir es erwartet hatten. Ganze zwei Stunden halten wir uns hier auf und bewundern die chinesische Gartenbaukunst. Garten des Meisters der Netze
Der Garten wurde schon 1140 erbaut. Über die Jahrhunderte verwahrloste der Garten, bis er dann 1770 von einem Mandarin gekauft und als Altersruhesitz ausgebaut wurde. 1958 übernahm die Stadt den Garten und öffnete ihn der Allgemeinheit. Garten des Meisters der Netze
Hier befindet sich auch die angeblich kleinste und älteste Brücke (laut Reiseleitung wenigstens). Wer er schafft, mit nur drei Schritten über diese Brücke zu gehen, der soll ein langes Leben haben. Kurze Zeit später sieht man unsere Reisegruppe in teilweise schon sportlichen Übungen über diese Brücke gehen. kleinste und älteste Brücke
Der zweite Garten, der "Garten des Pavillons der Azurblauen Wellen" ist schon etwas größer (ca. 1 ha). Auch hier findet man wieder das typische Zusammenspiel von Steinen und Bepflanzung. Garten des Pavillons der Azurblauen Wellen
Der Garten wurde vor über 900 Jahren von einem Dichter angelegt und zählt zu den ältesten Gärten in Suzhou. Garten des Pavillons der Azurblauen Wellen
Überall im Garten sieht man Kunststudenten mit Malblock und Tuschestiften, die detailgenau die Architektur und Landschaft auf Papier festhalten. Garten des Pavillons der Azurblauen Wellen
Nach dem Mittagessen sollen wir eine Flussfahrt durch die zahlreichen Kanäle der Altstadt machen. Suzhou wird mit seinen Flüssen auch als das "Venedig des Ostens" bezeichnet. Der Kahn mit dem wir die Wasserstraße entlangfahren hat zwar schon bessere Tage gesehen, aber er erfüllt seinen Zweck. Flussfahrt durch Suzhou
Auf beiden Seiten sehen wir alte Häuser. Einige davon sind, obwohl sie frisch renoviert wurden (die Altstadt soll mit ihrem Charakter erhalten bleiben), nicht mehr bewohnt. Viele junge Chinesen verlangen heute eine bessere Infrastruktur und viele der Häuser besitzen kein eigenes Bad oder Toilette und eine Küche teilen sich i.d.R. gleich mehrere Familien. Wir halten einmal kurz an, um für ein paar Minuten "Altstadtluft" zu schnuppern, aber da die Zeit knapp wird, schließlich gibt es auch hier wieder ein TAZ (diesmal ist es Seide), geht es recht schnell weiter. Flussfahrt durch Suzhou
Diesmal wird uns ein Alternativprogramm zum TAZ angeboten, welches wir auch dankend annehmen. Es sind nur ein paar wenige, welche die Seidenspinnerei bis zum Ende ertragen und dort zig Seidentücher kaufen, mit Mustern, die einem Rudolf Moshammer wohl einen Herzinfakt eingebracht hätten. Flussfahrt durch Suzhou

Die Bilder können duch Mausklick vergrößert werden.

Weiterführende Links:
Suzhou (offizielle Website)
Wikipedia: Suzhou
Wikipedia: Garten des Meisters der Netze
Wikipedia: Kaiserkanal
Wikipedia: Gartenkunst in China
UNESCO World Heritage: Classical Gardens of Suzhou/a>
© Stephan Slabihoud