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China - Beijing

Ming Gräber, Peking Oper, Sommerpalast & Zoo

Nachdem wir den olympischen Vormittag an der großen Mauer heil überstanden haben und nach dem Mittagessen auch wieder einigermaßen refresht sind, warten schon die Ming Gräber auf uns. Insgesamt existieren 13 Gräber, die unterschiedlich gut erhalten sind. Zwar bietet das Museum selbst nicht allzuviel, dafür ist der Spaziergang entlang des Wegs der Seelen (Shen Dao) recht entspannend. Ming Gräber
Hier wurden von den Ming-Architekten Steinskulpturen als Schutz und Schmuck aufgestellt. Es sind insgesamt 12 Tierpaare (Kamele, Pferde, Elefanten und Löwen, sowie die Fabeltiere Xiezhi und Quilin), jedes schätzungsweise zwischen ca. 1,50 m und 3,00 m hoch, die uns auf dem Weg erwarten. Ming Gräber
Jedes Paar ist einmal stehend und einmal knieend vorhanden. Nach den Tieren, schließen sich noch sechs Menschenpaare an. Am Ende des Wegs führt das Drachen- und Phönixtor zu der Straße, die direkt zu den Mausoleen führt. Da wir den Weg aber in die Gegenrichtung entlanggehen, landen wir am Stelenpavillon, dem eigentlichen Anfang des Wegs der Seelen. Löwe
Der Stelenpavillon birgt eine 6,50 m hohe Stele, die von einer riesigen Schildkröte (ein Symbol der Ewigkeit und des Kosmos; Terry Pratchett mit seinem Discworld-Zyklus läßt grüßen) getragen wird. Es ist die Kopie der Stele, die sich auf dem Grab des ersten Ming-Kaisers in Nanjing befindet. Stelenpavillon
Erschöpft vom Tag erwartet uns am frühen Abend ein weiterer Höhepunkt unserer Chinareise: Die Peking Oper. Da man aber auch hier dem durchschnittlichen Touristen nicht zuviel zumuten möchte - eine echte Peking-Oper geht immerhin über mehr als vier Stunden - besuchen wir eine auf 1,5 Stunden zurechtgestutzte Variante im Liyuan Theater. Diese bietet etwas weniger Gesang, den wir als Europäer eher als mitternächtliches Katzengejaule kennen, aber dafür etwas mehr Akrobatik. Peking Oper
Dennoch eine lohnenswerte Darbietung (schon alleine wegen der farbenprächtigen Kostüme), die auch jeder von uns ohne größeren Hörsturz übersteht. Peking Oper
3.Tag:
Morgens fahren wir zuerst zum Sommerpalast. Da kein Wochenende ist, werden wir auch nicht von den normalerweise hier zu erwartenden Menschenmassen erdrückt, trotzdem ist es recht voll. Der Park ist mit seinen unzähligen Pavillions, Pagoden, Türmen, Brücken und sonstigen Bauwerken schon recht beeindruckend; er ist zudem der besterhaltenste kaiserliche Park Chinas.
Sommerpalast
Die ersten Bauwerke wurde bereits 1153 von den Herrschern der Jin angelegt. Später erweiterten die Mongolen und danach die Qianlong-Kaiser den Park. Von den vielen kleinen Sehenswürdigkeiten bekommen wir aber nicht sehr viel mit, denn unserer Reiseleiter führt und fast direkt zum berühmten Marmorschiff (Shi Fang). Marmorschiff
Die Basis des Schiffs besteht vollständig aus weißem Marmor, die Aufbauten sind jedoch aus Holz gefertigt, dessen Bemalung eine Marmorstruktor nur vortäuscht. Marmorschiff
Überall in China, natürlich auch hier, sieht man die typischen Zick-Zack Brücken. Diese sollen vor bösen Geistern schützen, die angeblich nur geradeaus gehen können und durch den Zick-Zack-Kurs vom Weg abgebracht werden. Zick-Zack Brücke
Nach dem Besuch im Sommerpalast geht es im Eiltempo zum Pekinger Zoo weiter. Wir haben hier so wenig Zeit, dass der Reiseleiter gleich nur Tickets für das Pandahaus bucht und wir den Rest des Zoos nicht zu Gesicht bekommen. Na ja, die restlichen Tiere findet man ja auch in unseren Zoos, aber ein paar echte Pandas, das muss ja was sein,... oder warum wollen hier gleich Busweise Touristen hin? Pandahaus
Und tatsächlich, drei Pandas, alle ziemlich verschlafen, sind in der Anlage zu besichtigen. Also heißt es nun in den zwanzig Minuten Aufenthalt, einmal das Gehege zu umqueren und ein paar nette Bilder zu machen. Und tatsächlich erhebt sich für uns einer der Pandas einmal, um dann kurze Zeit später einen neuen Schlafplatz einzunehmen. Pandahaus

Die Bilder können duch Mausklick vergrößert werden.

Weiterführende Links:
Beijing (offizielle Website)
Wikipedia: Ming-Gräber
Wikipedia: Peking-Oper/a>
Beijing Zoo/a>
UNESCO World Heritage: Imperial Tombs of the Ming
UNESCO World Heritage: Imperial Palace/a>
UNESCO World Heritage: Summer Palace/a>
© Stephan Slabihoud