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China - Beijing

Ankunft in Beijing & Große Mauer

Anreisetag:
China war schon für einige Zeit eines unserer Wunschziele und im Frühjahr 2006 entschlossen wir uns endlich eine Rundreise mit dem aussagekräftigen Namen "China Express" zu buchen. Nach den guten Erfahrungen, die wir mit Individualreisen gemacht hatten, sollte es diesmal eine Gruppenreise sein. Beruflich konnte ich in Taiwan schon einiges an Asien-Erfahrungen sammeln und war so schon auf fremdsprachenresistente Chinesen, chaotische Verkehrsverhältnisse und gewöhnungsbedürftiges Essen bestens vorbereitet.
Grand View Garden
Die Reise fängt auch schon sehr gut an: Das ausgesuchte Hotel in der 17-Millionen-Metropole Beijing (so der korrekte Name von Peking, der übersetzt "nördliche Hauptstadt" bedeutet), das Grand View Garden, macht einen guten Eindruck. Das Frühstück ist zwar nur "Western Style" (mal ehrlich, wer mag schon Reissuppe und schweinefleischgefüllte Fleischtaschen zum Frühstück ;-)) - die Auswahl aber dennoch sehr reichlich. Das Zimmer kann man auch als sauber bezeichnen, die Aussicht auf die Hauswand im Hinterhof ist aber nicht so besonders... Grand View Garden
Da Air China noch etwas Nachholbedarf in Bezug auf das gebotene Flugzeugessen hat und nach den 16 Stunden Anreise und den damit verbundenen 6 Stunden Zeitverschiebung noch etwas vom Abend übrig ist, gehen wir noch kurz zur Nahrungssuche auf den Pekinger Nachtmarkt. Pekinger Nachtmarkt
Allerdings sind Skorpione (sehr frisch, da sie noch lebend in heißes Öl getaucht werden) nicht gerade das, wonach wir gesucht hatten (obwohl sie nach dem Ölbad sehr knusprig sind); aber es gibt glücklicherweise auch andere leckere Fleisch- und Obstspieße. Skorpione
Hier zeigen sich auch die Vorteile der Sprachbarriere: Zum einen werden weder wir verstanden (die Methode auf das Gewünschte zu zeigen, egal ob Essen oder Souvenir, wird sich auch später noch als die ideale Lösung für die Sprachbarriere herausstellen), noch verstehen wir unser Gegenüber (so wissen wir auch nicht, was wir da im Einzelnen bestellen). So können wir das Essen vollkommen unvoreingenommen genießen. Pekinger Nachtmarkt
2.Tag:
Am nächsten Tag geht es dann in aller Frühe auf den ersten Ausflug zur großen Mauer... Denken wir jedenfalls... Aber es wird vorher noch ein Stop in einer "kleinen Manufaktur, wo die Reisegruppe etwas über die Perlenzucht erfahren kann" eingelegt.
Ausflug zur großen Mauer
Seriöse Reiseanbieter weisen schon im Katalog auf das CITS Pflichtprogramm hin (CITS ist die chin. staatliche Reiseagentur, die alles vor Ort organisiert; scheinbar für alle Reiseanbieter weltweit). Leider fehlte bei unserem Anbieter (Ikarus) dieser Hinweis im Katalog und so beginnt der erste Tag mit einer überflüssigen Kaffeefahrt mit anschließender Verkaufsveranstaltung (im Weiteren als "Touristenabzockzentrum" (TAZ) bezeichnet, siehe auch den hervorragenden Bericht von Martin Arz "Kaffeefahrt ins Land der Mitte"). Touristenabzockzentrum
Knapp zwei Stunden später sind wir aber endlich an der Großen Mauer. Der Abschnitt, den wir erklimmen dürfen, ist fast menschenleer (ein anderer Abschnitt den wir kurz vorher sahen, war von Chinesen geradezu überfüllt). Hier haben wir knapp zweieinhalb Stunden Zeit um einmal rauf und wieder heil runter zu kommen. Als sportlicher Typ (ja, wirklich!) entscheide ich mich (und ein paar weitere unserer Gruppe) für den steileren und wesentlich längeren Aufstieg. Große Mauer
Anfangs ist dieser auch nicht so anstregend wie von uns erwartet. Die Stufenhöhe schwankt zwischen 20cm und 40cm (siehe Bild). Einige Abschnitte erfordern aber sportliche Höchstleistungen mit Stufen von mehr als 60cm(!) Höhe. Glücklicherweise kommen uns hin und wieder einige Touristen entgegen, die uns ein aufmunterndes "runter geht's einfacher" zurufen. Ich vermute immer noch, dass auf der Rückseite des Berges eine Seilbahn vorhanden ist, die uns der Reiseleiter nur vorenthalten hat. Große Mauer
Oben angekommen (die Bilder zeigen den halben Aufstieg) bekommt man dann einen wirklich phantastischen Ausblick auf die Landschaft geboten. Zwar ist es an diesem Tag etwas diesig (und deshalb zeitweise auch etwas frisch), aber bei dem schwüleren und vor allem heißeren Wetter der noch kommenden Tage, hätten wir diesen Aufstieg auch nicht machen wollen. Große Mauer
Der Abstieg ist dann tatsächlich wesentlich leichter. Unten angekommen geht es noch kurz in den dortigen Shop, der denselben Kitsch verkauft, den wir noch überall auf unserer Route finden werden. Für 15 Yuan (knapp 1,50 Euro) erstehe ich ein "Ich war auf der großen Mauer T-Shirt"; der Verkäufer will zwar zuerst 60 Yuan haben, lässt sich aber recht schnell davon überzeugen, dass er mit 15 Yuan immer noch ein gutes Geschäft macht. Große Mauer
Da die Reisegruppe noch etwas Zeit zum Sammeln braucht, werfen die Schnelleren von uns noch einen Blick in den "Zhen Wo" Tempel. Irgendwie beschleicht mich hier das Gefühl, dass der nur wegen der Touristen hier hingestellt wurde, allerdings findet man diese "Dinger" nun wirklich an jeder Ecke in China (nicht zu vergleichen mit den richtig großen Tempelanlagen, die wirklich sehenswert sind). Zhen Wo Tempel

Die Bilder können duch Mausklick vergrößert werden.

Weiterführende Links:
Beijing (offizielle Website)
Wikipedia: Peking
Wikipedia: Chinesische Mauer
UNESCO World Heritage: The Great Wall
"Kaffeefahrt ins Land der Mitte" von Martin Arz
© Stephan Slabihoud